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Der Begriff “Ruby on Rails” bezeichnet ein in der Programmiersprache Ruby verfasstes Web Application Framework. Diese Anwendung wurde von David Heinemeier Hansson entwickelt und wird oftmals auch kurz als RoR bezeichnet. Ruby on Rails wurde der Öffentlichkeit erstmalig im Sommer des Jahres 2004 vorgestellt. Die Anwendung basiert auf den Prinzipien “Convention over Configuration” sow2ie “Don’t Repeat Yourself”, welche besagen, dass eine variable Konfiguration nicht erforderlich ist, stattdessen sollten Konventionen für die Bezeichnung von Objekten eingehalten werden. Daraus ergibt sich automatisch ein Zusammenspiel, wodurch eine optimierte Softwareentwicklung und schnelle Bearbeitung von Befehlen ermöglicht wird.

Die Arbeitsweise von Ruby on Rails

Eines der Grundprinzipien von Ruby on Rails besteht darin, dass keine Widerholungen auftreten. Jede Information sollte nur einmal vorhanden sein, andere Anwendungen müssen identische Informationen teilweise nochmals in einer Konfigurationsdatei oder dem Quellcode festlegen. Dieser Vorgang wird bei Ruby on Rails vermieden, denn es werden automatisch Setter- und Getter-Methoden verwendet, wodurch die Daten einfach vom jeweiligen anderen Ort gelesen werden können. Vorteilhaft erscheint vor allem das integrierte Scaffolding, denn sobald in der Datenbank ein Feld hinzugefügt wird, erscheint dieses auch automatisch in der jeweiligen Edit-/New-/View-Ansicht.

Die Unterstützung von Web-Servern und unterstützte Datenbanken

Zu Ruby on Rails gehört unter anderem auch der Webserver WEBrick. Dieser ermöglicht eine unkomplizierte Arbeitsweise mit Bezug aufs Internet. Ruby on Rails unterstützt etliche Datenbanken, dazu gehören unter anderem MySQL, Openbase, Oracle, SQLite, Sybase Microsoft SQL Server sowie Firebird. Außerdem kann auch ein anderes Format verwendet werden wie beispielsweise XML-Dateien, alternativ kann auch komplett auf ein Backend verzichtet werden.

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